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AKTUELLE PROJEKTE

„ANNA“: Alles Nur Nicht Aufgeben

An den Darmstädter Kinderkliniken gibt es seit dem Jahr 2004 das Projekt ANNA – Junge Menschen in Krisen. Dieses Projekt hat sich die Prävention von Suiziden bei Kindern und Jugendlichen zur Aufgabe gesetzt. Suizid ist in Deutschland die zweit-häufigste Todesursache in dieser Altersgruppe.

Der Schwerpunkt der Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen liegt in der Krisenintervention und Suizidprävention durch Erstgespräche und weiterführende therapeutische Hilfen. Jungen Menschen und deren Freunde und Angehörige steht zur Kontaktaufnahme eine gebührenfreie Telefonnummer  zur Verfügung. Ebenfalls bewährt hat sich die offene Sprechstunde in den Räumen der psychosomatischen Abteilung der Darmstädter Kinderkliniken durch das ANNA-Projektteam. Eine E-Mail-Adresse steht den Betroffenen ebenfalls zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit sich zunächst ohne Nennung des Namens, also anonym, von den Psychologen und Familientherapeuten beraten zu lassen. Zudem unterstützt die Claudia-Ebert-Stiftung das ANNA-Team, das sich auch um Vorträge in Schulen bzw. Klassen im Sinne einer primären Prävention von Suiziden im Kindes- und Jugendalter kümmert.


„PÄDY“: PÄdiatrisches DYsphagiezentrum

Die Claudia-Ebert-Stiftung unterstützt seit Oktober 2004 das Dysphagie-Zentrum an den Darmstädter Kinderkliniken,
das sich Kindern mit Schluck- und Fütterungsstörungen sowie Sondenabhängigkeit widmet.

Deutschlandweit gibt es nur wenige Fachleute, die sich an Dysphagiediagnostik bei Kindern und Kleinkindern wagen.
Somit hat dieses Projekt, das den Aufbau eines überregionalen Kompetenzzentrums für pädiatrische Dysphagie errungen
hat, Modellcharakter.

Kinder mit organisch bzw. funktionell bedingten Störungen der Nahrungsaufnahme oder des Nahrungstransports sind die Zielgruppe. Aber auch Kinder mit psychisch bedingten Fütterungsstörungen werden behandelt. Kinder, die mit Nahrungs-sonden ernährt wurden, lernen hier wieder zu Essen. Das Team des Pädiatrischen Zentrums für Schlucken und Essen wurde geschult und regelmäßig supervidiert. PÄDY zeichnet sich auch dadurch aus, dass es apparative Diagnostik (Videoendoskopie) für Kinder mit Schluckstörungen anbietet. Ein Angebot, das im Oktober 2008 durch die Videofluoroskopische Schluck-diagnostik erweitert wurde. PÄDY bietet ambulante und interdisziplinäre Sprechstunden sowie stationäre Diagnostik und Therapien an. Die Kinder werden medizinisch, psychosozial und schlucktherapeutisch betreut, deren Eltern psychologisch und sozialpädagogisch begleitet.


„MiT“: Migranten in Teilhabe

Das neuste Projekt, das von der Claudia-Ebert-Stiftung unterstützt wird, startete Anfang des Jahres 2013. Migranten in Teilhabe, kurz MiT, richtet sich an Kinder mit Migrationshintergrund und deren Familien an der St. Nicolai Schule Westerland auf der Insel Sylt. Die St. Nicolai Schule ist eine Grundschule mit Förderzentrumsteil. Das Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, Kindern mit Migrationshintergrund und deren Angehörige bessere Integrationsmöglichkeiten zu bieten. Es gibt offene Sprechzeiten und ein Eltern-Café als Treffpunkt zum Austausch für betroffene Eltern wurde eingerichtet. Außerdem wird zukünftig ein Deutschsprachkurs für Mütter der St. Nicolai Schule angeboten.

MiT machen
MiT reden
MiT gestalten
MiT einander sein